Stellungnahme zur U3 Betreuung_Ratssitzung v. 7.3.2012
Donnerstag, 8. März 2012
Geschrieben von UWG
Verkehrte Welt oder krankes System?
Irgendwas dazwischen muss es wohl sein wenn wir die Erklärungen zur Situation der U3-Betreuungsaufwendungen, so will ich es mal benennen, lesen.
Da werden Stadträte und Kreistage angehalten ihr Kosten in den Griff zu bekommen.
Wir diskutieren, ob z.B. 30T€ richtig ausgegeben werden, oder nicht?
Alle Kommunalpolitiker sehen zu das die Schuldenschraube nicht ins unendliche wächst.
Dann kommt ein Postbote durch die Hintertür und übermittelt der Stadt Wipperfürth,
du hast ab heute zusätzlich mehr als 1Mio€ Schulden.
Absender sind Bund- und Landesregierung, die sich die Kinderbetreuung U3 auf die Fahne geschrieben haben.
Noch 2007 hat man sich im Einklang auf eine Kostenverteilung verständigt.
Alle Parteien, ob CDU, SPD oder FDP verkündeten lauthals einen Meilenstein in ihrer Sozialpolitik.
Das Verfassungsgericht hat auch noch ausgerufen, das hier das Konexitätsprinzip greift.
Will heißen, wer bestellt, der zahlt.
Alles hinfällig nach diesem Brief, Wipperfürth wird mit den Kosten allein gelassen.
Wir sollen uns weiter verschulden, nur weil die großen Parteien sich im Rahmen des KIFÖG (2008) das alles ausgedacht haben.
Wir die UWG sagen NEIN zu dieser verkehrten Welt.
Wir stehen zu der Zusage von 190T€ an die Rasselbande, wir sagen aber nein zu über 1Mio Schulden.
Lesen wir in der Vorlage dass dies auch bei einigen anderen BM`s im Kreis gedacht wird.
Ich möchte nochmals klar stellen, dass wir nicht gegen die gedachte Sozialpolitik sind,
aber was nicht finanzierbar ist, kann auch nicht sein.
Ein NEIN von uns soll ein Zeichen an die Landes- und Bundespolitiker sein, das wir nicht für die Finanzierung von Wahlstrategien sind.
Mitgliederversammlung 2012
Samstag, 25. Februar 2012
Geschrieben von UWG
Mitgliederversammlung der UWG Wipperfürth e.V.
Am 27. Febr. 2012 fand die alljährliche Mitgliederversammlung der UWG statt.
Zu Beginn begrüßte der Vorsitzende Hans-Otto Frielingsdorf die anwesenden Mitglieder
und gedachte dem verstorbenen Gründungsmitglied Bruno Jerke.
Nach der Anerkennung der Tagesordnung, berichtete der Kassierer Robert Nitsch über
die Jahresergebnisse 2010 und 2011.
Der Kassenprüfer Harry Wächtler berichtete über die im Vorfeld gestaltete Kassenprüfung.
Er bestätigte die Zahlen und bat die Gemeinschaft den Kassierer zu entlasten, was auch einstimmig erfolgte.
In einer weiteren Abstimmung wurde der gesamte Vorstand entlastet.
Zum TOP 4 stand die Wahl des Vorsitzenden, des Schriftführers, des 2.Kassierers und des Pressewartes an.
Zu Begin der Wahlgänge übernahm Monika Rütten (Wipperfürtherin des Jahres 2012), die Leitung zur Wahl des Vorsitzenden der UWG.
Einstimmig wurde Hans-Otto Frielingsdorf zum Vorsitzenden der UWG Wipperfürth gewählt.
In den weiteren Wahlgängen wurde ebenso einstimmig Klaus-Dieter Felderhoff zum Schriftführer, Johannes Dahm zum 2. Kassierer
und Harald Koppelberg zum Pressewart gewählt.
In einem weiteren Tagespunkt berichtete der Vorsitzende der UWG Oberberg und Fraktionsvorsitzende Harald Koppelberg über
aktuelle Diskussionen im Kreis und Wipperfürth.
Viel Interesse ergab sich zu den Themen Bebauung Bahnhofsflächen, Verlängerung Nordtangente, Straßenbeleuchtung,
Innenstadtkonzept und Baubetriebshof. Anhand von Plänen und Bildern ergaben sich ergiebige Dialoge.
Zum Punkt Verschiedenes wurde nochmals das Thema Alkohol und Jugend in Wipperfürth diskutiert.
Ein Fazit der UWG ist: Die Probleme in Wipperfürth werden nicht weniger!
Wipperfürth braucht die UWG!
Integriertes Handlungskonzept
Sonntag, 17. Oktober 2010
Geschrieben von UWG
Aktuelles Schlagwort: Integriertes Handlungskonzept
Wozu dient ein Integriertes Handlungskonzept der Stadt Wipperfürth?
Nun die Diskussion zur Weiterentwicklung der Innenstadt Wipperfürth ist nicht neu, schon viele Kommunalpolitiker und Fachleute der Verwaltung haben sich mit diesem Thema beschäftigt.
Ob im Rahmen „Wipperfürth Zukunft 2000“, dem Stadtmarketing und deren Teilprojekte oder der einzelnen Planungen zur Stursberg-Ecke, dem Marktplatz oder dem Surges-Platz, alles wurde schon einmal angesprochen.
Im Gegensatz zu heute, wo die kommunalen Kassen leer sind, werden Baumaßnahmen und Projekte nur dann gefördert, wenn eine gesamthafte Idee zur Weiterentwicklung einer Stadt vorliegt.
Die Begriffsbezeichnung für einen gesamthaften Plan ist und bleibt vom Sinn und Ziel her das Gleiche, ob es nun Masterplan oder Handlungskonzept genannt wird.
Die einzelnen Akzente mögen sich verändert haben.
Ein wesentlicher Leitfaden bei der kommenden Diskussion wird die Lebensqualität in unserer Stadt sein.
Hierzu werden die demographischen Veränderungen eine wesentliche Rolle spielen.
Das Erlebnis, in Wipperfürth als älter werdender Mensch einkaufen zu gehen, muss attraktiver werden.
Welche Elemente sind dafür ausschlaggebend:
Der Straßenverkehr in der Innenstadt muss neu durchdacht werden!
Der ruhende Verkehr (Parken) muss analysiert werden!
Der Aufenthalt als Fußgänger und als gehbehinderter Mitbürger muss verbessert werden!
Die Ausstrahlung der Innenstadt (Fassadengestaltung) muss sensibilisiert werden!
Bauliche Veränderungen in der Innenstadt sind zu beplanen und schrittweise gemäß der gesamthaften Idee umzusetzen!
Zu all diesen Themen ist der Bürger von Wipperfürth aufgerufen, sein Wissen und seine Ideen mit einzubringen.
Die Politik und deren Entscheidungen leben von der Qualität der Diskussion.
Daher kann ich Sie nur ermutigen, sich an die handelnden Personen zu wenden, ob schriftlich oder mündlich, reichen Sie Ideen und Kommentare an die Verwaltung und die Parteien.
Nur so kann das Ergebnis und die Umsetzung auf eine breite Zustimmung treffen.
Helfen Sie mit, kommen Sie z. B. in eine unserer Versammlungen oder Fraktionssitzungen der UWG, denn Ihre Meinung ist und bleibt uns wichtig.
i.V.d. UWG Harald Koppelberg
